Einige Professoren

 

Professor Erasmus Dumbeldan

Lehrstuhl Hermetik. Dumbeldan, der Überflieger, gilt als von CHOLEST berührt. Er arbeitete sich aus ärmsten Verhältnissen empor. 12 Jahre lang diente er als Cholestale im Tempel von Carinthar, bevor er seine Universitätslaufbahn begann und zu einem der mächtigsten Magier Khemaras wurde. Er lehrte im Laufe seines Lebens an verschiedenen Instituten, auch im Ausland, und übte zahlreiche Ehrenämter aus. Heute ist er neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit Dekan der Universität zu Kreisheim, Vorsitzender der Gesellschaft für arkane Wissenschaften und Senator. Bei aller Machtfülle und Zielstrebigkeit hat er sich sein humorvolles und liebenswürdiges Wesen bewahrt.

(Simon Groß)

Professor Ginevra Magellan

Lehrstuhl Transformatorik. Die strenge und unbestechliche Leiterin des Institutes für Angewandte Magie ist Expertin für reversible und nichtreversible Verwandlungen aller Art. Es heißt, sie habe in jungen Jahren von den Drachen gelernt. Auf die Frage danach reagiert sie stets nur mit einem stillen, zufriedenen Lächeln. Für eine solche Verbindung spricht auch ihre langjährige Freundschaft zu der Dracologin Athana Rey-Cihr. Magellan hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Vor ihr werden alle Studenten gleichbehandelt, egal ob sie aus Patrizerhause kommen oder Abkömmlinge freigekaufter Sklaven sind.

(Iris Gehrmann)

Professor Alf Zweistein

Lehrstuhl Thaumaturtechnologie. Zweistein entstammt der berühmten Familie Bilapis, in deren Adern gnomisches Blut fließt. Bösen Zungen zufolge hat er den schmalen Grad zwischen Genie und Wahnsinn längst überschritten: bei ihm sind tiefes magisches Verständnis mit der überbordenden Experimentierfreude und Erfindungswut der Gnome gepaart, was regelmäßig zu beängstigenden Auswüchsen führt. Aber zum Glück ist sein treuer Assistent Joseph stets an seiner Seite, um das Schlimmste zu verhindern. Zweistein hat viele magisch betriebene Geräte konstruiert, über deren Nutzen die Zeit befinden wird. Seine jüngste Errungenschaft ist eine funktionierende Raum-Zeit-Maschine, die in Nogwarts steht.

(Ralf Träger)

Professor Romulus Rüpell

Lehrstuhl Verteidigung gegen die dunklen Künste. Rüpell weiß, wie man sich gegen Drow, Werwesen, Vampire, Zementoren, Nekromanten und sonstiges Ungemach zu erwehren hat. Er ist einer der wenigen, die schon ins Unterreich gestiegen sind und dieses Überlebt haben. In Sachen Kampfmagie macht ihm keiner etwas vor, ähnlich fit ist er auch mit der Klinge, und wenn das nichts hilft, dann bleibt ja immer noch, dem Feind ein enthusiastisches „Pack!“ entgegenzuschleudern, was diesen – mit der richtigen rüpell’schen Betonung – garantiert auf der Stelle vernichten wird.

(Chris Williams)

Professor Severin Smeik

Lehrstuhl Alchimie. Smeik weiß, mit welchen Metallen sich Magie leiten läßt, wie man Ruhm in Flaschen füllt und Elementarkräfte zusammenbraut. Aber er hat sich seinen Weg hart erkämpfen müssen. In seiner Familie war man gegen seine alchimistischen Studien, weil man von ihm erwartete, sich im elterlichen Konzern zu engagieren. Also zog er auf eigene Faust in die kaskarischen Urwälder, um dort von den Elfen zu lernen. Wie er es schaffte, das Vertrauen der Blutelfen zu gewinnen, ist nicht bekannt, jedenfalls weihten sie ihn tief in die Geheimnisse der Elemente ein. Seither umgibt ihn die Aura elfischer Unnahbarkeit und Arroganz. Bei den Studenten ist Smeik gefürchtet. Wer von ihm lernen will, muß sich auf eine harte und entbehrungsreiche Zeit einstellen; wenn man aber dazu bereit ist, wird man seine profunden Fachkenntnisse kennen und schätzen lernen.

(Frank Süßengut)

Professor Mephis Ti’Phelis

Lehrstuhl Völkerkunde. Man sagt ihm eine gewisse Exzentrik nach, was aber seiner Beliebtheit bei den Studenten keinen Abbruch tut. Mephis’ Vorlesungen sind immer spannend und vom Geiste des großen Abenteuers beseelt und die Hörsäle brechend voll. Der Professor ist ein unerschrockener Feldforscher mit lebenslangem Tatendurst. Wenn er nicht gerade in den fernsten Winkeln der Welt unterwegs ist, um beispielsweise die Gesellschaftsstruktur trellonischer Trolle oder die Jagdtraditionen der Eiselfen Innunuks zu explorieren, dann schreibt er stapelweise Bücher, um seine Entdeckungen zu verarbeiten. Bekanntestes ist das Standartwerk „Handbuch für Völkerkunde“ im handlichen 1500-Seiten-Format.

(Synan Al-Hashimy)

Professor Trillian Tveisson

Lehrstuhl Mathematik und Astronomie. Als Kind träumte er von den Sternen, heute beobachtet er sie durch die riesigen Teleskope der Kreisheimer Sternenwarte. Obwohl nun schon seit Jahrzehnten unter Menschen und an der Universität, wirkt er immer noch ein wenig fremder und der Welt entrückter als andere Elfen. Seine Freunde Mephis und Zweistein trifft er regelmäßig, ansonsten lebt er zurückgezogen in seinem eigenen Kosmos aus Formeln und Zahlen, in den ihm kaum einer folgen kann. Magietheoretiker bedienen sich gelegentlich seiner Theorien als Grundlagen für ihre abgehobenen Diskussionen, und Zweistein wie auch die Ingenieure von Rethimnon benutzen gerne seine Formeln zur Berechnung ihrer Konstruktionen; die Teile, die sie nicht verstehen, werden dabei fröhlich durch selbstgebastelte Variablen ersetzt.

(noch unbesetzt)

Professor Cara Medina

Lehrstuhl Medizin. Medina hatte erst die langjährige arkane Grundausbildung genossen, bevor sie noch einmal ebensoviel Zeit auf das Erlernen der Heilkunst aufwandte. Sie gilt als freundlich, aber eigensinnig und läßt sich nicht in ihr Fach reinreden. Ausnahme davon ist ihre Kollegin und beste Freundin Felis Florynn, mit der sie oft Hand in Hand arbeitet. Als Heilerin ist Medina sehr engagiert und kennt sich – neben physischen Belangen – auch in der Seelenkunde aus. An ihrem Institut setzt sie sich für die Rechte der Schwachen ein (z.B. der Sklaven oder Studenten aus bedürftigen Familien), was ihr den Respekt der kaskarischen Blutelfen eingebracht hat.

(Katrin Becker)

Professor Felis Florynn

Lehrstuhl Botanik. Es heißt, sie könne mit Pflanzen sprechen. Ihre Urgroßmutter Sylvia Florynn war eine elfische Schamanin, und auch Felis hat eine tiefe Beziehung zu allem was wächst, zu den Geistern der Blumen, Bäume und Sträucher, die weit über ein wissenschaftliches Interesse hinausgeht. Aus diesem Grunde wußte sie schon früher intuitiv, welches Kraut in welchen Habitaten zu finden ist und welche Wirkung seine Anwendung hat, lange bevor sie deren Lebensweise und Inhaltsstoffe im Unterricht paukte.

(Anna Pfeiffer)

 

Professor Winnowill Wablatsky

Lehrstuhl Wahrsagerei. Ob man aus Tarotkarten, Runenstäbchen, Bleiklumpen oder Kaffeesatz eine Wissenschaft machen kann, ist bis heute in der Fachwelt umstritten. Wablatsky jedenfalls hat es getan, und daß sie dabei durchaus auf dem neuesten Stand der Technik ist, zeigt ihr versierter Umgang mit dem Nachtigaller’schen Schubladenorakel.

(Heike Ostwald)

Professor Julius Calliopés

Lehrstuhl Theologie. Ein stiller unauffälliger Zeitgenosse, der nicht aus der Klerikerecke kommt, sondern aus den Reihen der Magier und Philosophen. Seine langjährige Berufserfahrung hat den ehemaligen Atheisten jedoch tiefen Respekt vor dem großartigen Wirken der Götter gelehrt. Umso mehr Relevanz muß die Hypothese besitzen, mit der er seit neuestem Furore macht: daß die Götter in ihrer Erscheinung und Gewichtung der Aspekte stark abhängig seien von der Vorstellung ihrer Anhänger.

(Nils Kannenberg)

 

Weitere Mitarbeiter

 

Ricolan Hagwurz

Wildhüter. Hagwurz ist Halbtroll und hat ein großes Herz. Seine ungebremste Leidenschaft für Waldspinnenhexen, Pyrosaurier, Oggelmumpfe, Werwölfe und dergleichen Kreaturen mehr hätte ihm wohl an jedem anderen Institut den Rausschmiß eingebracht. Professor Magellan hingegen weiß seine bedingungslose Loyalität und seine Gabe, mit Tieren umzugehen, sehr zu schätzen und hat ihn kurzerhand abbestellt, die magischen Geschöpfe im Verbotenen Wald von Nogwarts zu beaufsichtigen.   

(Thomas Schultz)

Alois & Enora Milcz

Hausmeisterehepaar in Nogwarts. Sie sind sehr stolz darauf, seit Generationen zum Stammsklavenbestand des Instituts zu gehören, und entsprechend pflichtbewußt. Herrn und Frau Milcz sollte man besser nicht in die Quere kommen, wenn sie den Besen schwingen, und erst recht nicht sollte man es wagen, Kekskrümel auf den Fußboden fallenzulassen, Getränke auf den Tischen zu verschütten, Haustiere in den Hörsaal mitzubringen, das Gebäude mit schmutzigen Stiefeln zu betreten oder gar während der Mittagsruhe Lärm zu machen!

(Mark & Marlis Hadewig)

 

Penélopé Zweistein

Bibliothekarin. Die Ehegattin von Professor Zweistein betreut nicht nur die gemeinsamen Kinder, sondern auch das Archiv der Außenstelle Nogwarts. Dank ihres lexikalischen Gedächtnisses weiß sie zumeist auch, welche Schriften wo in der großen Stadt- und Universitätsbibliothek zu finden sind. Außerdem ist sie mit sämtlichen mechanischen und magischen Kopierverfahren vertraut.

(Nikola Träger)

Quasimogel

Ältester Hauself in Nogwarts. Schon ein wenig schwerhörig, aber mit nach wie vor unermüdlichem Arbeitseifer eine Zierde seiner Art. Ihm werden großmeisterliche Fähigkeiten nachgesagt. Zum Beispiel heißt es, er beherrsche die einzigartige Fertigkeit, selbst im Schlafwandeln noch Fenster zu wienern und Fußböden zu schrubben.

(Jakob Schönfelder)

Joseph Saritakis

Zweisteins Assistent. Der ehrgeizige Doktorand muß ein dickes Fell haben, was die wirre Sprache und die bizarren Ideen seines Meisters angeht. Aber er liebt und verehrt seinen Doktorvater und ist als einer der wenigen in der Lage, Zweistein (oder auch Trillian) ins Nirvana seines Geistes zu folgen. Seine Doktorarbeit schreibt er über die Nutzung von Tethaistrahlung im Veriszidanfeld, dazu reiste er sogar zweimal zu Feldexperimenten nach Thermobyl. Nicht nur Wablatsky prophezeit ihm eine große Zukunft als Thaumatophysiker.

(Peter Lüders)

 

Einige Studenten

 

Valeria Capricensis

Als Tochter aus hohem Hause hätte ihr eine politische Karriere oder der Einstieg in den lukrativen Fernhandel offengestanden. Aber Valeria war schon als kleines Mädchen vom Wirken der Zauberer so beeindruckt, daß für sie nichts anderes mehr in Frage kam, als selbst auf arkanen Pfaden zu wandeln. CHOLEST erhörte schließlich ihre Gebete, und Valeria durfte überglücklich die Säulen der altehrwürdigen Universität durchschreiten. Mittlerweile hat sie ein paar Semester hinter sich und an Seiten von Edorin und Astarte auch schon Abenteuerluft geschnuppert.

(Simone Sommer)

Edorin “Primus” Eulenflug

Als Elf und Sohn einer kaskarischen Lebensbaumhüterin bekam er die Magie in die Wiege gelegt. Und er hätte deren Anwendung auch ausschließlich in seiner Heimat gelernt, wenn er nicht eines Tages dem Alchimisten Smeik begegnet und von ihm so fasziniert gewesen wäre, daß er ihm in die Stadt und Universität Kreisheim folgte. Dort zeigte sich seine außerordentliche Begabung in geistigen Dingen. Er wurde ohne große Mühen zum Liebling der Lehrer, was ihm natürlich viel Spott seiner Kameraden eintrug. Aber er gewann auch Freunde, die ihn bewogen zu bleiben und das Studentenleben zu genießen: Valeria, die ihm beibringt, was Elf über den Handel mit Menschen wissen muß, und Astarte, Oberstreberin wie er und eigentlich seine schärfste Konkurrentin um den Rang des Primus.

(Markus Reusner)

Astarte Trillianstochter

Astarte hatte schon viel erlebt, bevor sie zum ersten Male die Stadt Kreisheim betrat. Diverse ungeklärte Fragen zwischen ihr und den Göttern bewogen sie dazu, Theologie zu studieren, um sich endlich einmal gründlich schlau zu machen. In Professor Mephis fand sie einen engagierten Mentor, der ihr den Weg zum Erfolg zeigte. Inzwischen hat sie – auch auf Trillians Einfluß hin – ihr Interesse an naturkundlichen Fächern entdeckt.

(Judith Voce)

Karl Karlsson

Der Stollentroll. Er hat sich irgendwie die Zulassung bei Dumbeldan erschlichen. Zitat Joseph Saritakis: „Mal sehen, wie lange es dauert, bis er rausfliegt!“

(Steffen Pielström)

Deorgan Sahr / Talarion

Der schöne und hochbegabte Jüngling aus der erfolgreichen Zaubererfamilie Sahr war einer der vielversprechendsten Nachwuchsmagier von Nogwarts. Der schreckliche Unfalltod seiner Freundin brachte ihn auf die Dunkle Seite und einige Jahrzehnte später die Akademie in schwere Bedrängnis. Das Problem konnte gelöst werden (siehe Experimental V).

(Ingmar)

 

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